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Panierter Leberkäse – Kantinenklassiker wie früher

  Panierter Leberkäse Panierter Leberkäse – Kantinenklassiker wie früher Montagsserie: Kantinenklassiker Eine Leberkäsesemmel für die Jause war immer eine gute Idee. Früher, in der guten alten Zeit, gab es noch den Gabelbissen : ein paar Scheiben Krakauer, Fisch oder Ei – schnell gegessen, ehrlich, sättigend. Heute gehen wir einen Schritt weiter. Heute gibt’s panierten Leberkäse nach Wiener Art – als Hauptspeise zu Mittag in der Kantine . Ein Klassiker, der satt macht, wenig Aufwand braucht und auch zuhause ruckzuck am Tisch steht . Dazu passt, was die Kantine hergibt – oder der Kühlschrank: Erdäpfelpüree oder Erdäpfelsalat und ganz klassisch: eingemachtes Gemüse nach Wiener Art (Erbsen, Kohlrabi, Kochsalat oder als feines Mischgemüse) Ein Essen ohne Schnickschnack. Genau so mag ich das. Leberkäse paniert 🥩 Panierter Leberkäse nach Wiener Art Rezept für 4 Personen Zutaten 8 Scheiben Leberkäse (je ca. 1–1,5 cm dick) Salz (sparsam – Leberkäse ist schon würzig) Schwarzer Pfeffer au...

Zwiebelfleisch vom Schweinsschopf: Kärntner Saftfleisch-Klassiker

 




Zwiebelfleisch vom Schopf mit Nudeln – so schmeckt Kärnten!


Zwiebelfleisch, Makkaronifleisch oder Majoranfleisch – ein Gericht, tausend Namen. Für mich ist es ein echtes Wohlfühlessen, das nach Kindheit schmeckt. Damals bei uns in Kärnten fast jede Woche am Tisch, heute ein Geheimtipp für alle, die einfache Küche lieben, die mit wenigen Zutaten richtig viel Geschmack bringt.

Die Basis: zart geschmortes Schweinefleisch, viel Zwiebel, kräftiger Majoran – und das Wichtigste: Zeit! Denn das Fleisch gart langsam im eigenen Saft. Ohne Brühe, ohne Schnickschnack – ganz pur.


🐖 Was ist eigentlich ein Schweinsschopf?

Der Schweinsschopf – auch bekannt als Schweinenacken oder Halsstück – ist ein stark marmoriertes Teilstück zwischen Kopf und Rücken. Genau diese Marmorierung macht ihn so saftig und aromatisch, perfekt zum Schmoren oder für den Grill.

In anderen Ländern heißt er z. B.:

  • Deutschland: Schweinenacken, Nackenkotelett

  • Österreich: Schopf, Schweinsschopf

  • Schweiz: Hals, Halsgrat

  • Kroatien: Vratina

  • Italien: Coppa di maiale

  • Frankreich: Échine de porc

  • USA: Pork shoulder (wenn mit Knochen) oder Pork collar butt

Und ganz ehrlich: Stell Dir vor, Du liest auf einer Speisekarte „Schweinehals vom Grill“ – klingt nicht gerade sexy, oder? Aber wenn da „Schopfsteak“ steht, greift jeder zu. Dabei ist es genau dasselbe Stück. Nur das Marketing macht den Unterschied. 😉


🥘 Rezept: Zwiebelfleisch vom Schopf mit Nudeln

Zutaten (für 4 Personen):

  • 800 g Schweinsschopf, in mundgerechte Stücke

  • 500 g Zwiebeln, fein geschnitten

  • 2 Knoblauchzehen, gehackt

  • 1 EL Paprikapulver (edelsüß)

  • 2 TL getrockneter Majoran

  • Salz, Pfeffer

  • 2 EL Schweineschmalz oder Öl

  • 300 g Makkaroni oder Hörnchen

  • Optional: ein Spritzer Zitronensaft oder ein Schuss Essig

Zubereitung:

  1. Schmalz in einem schweren Topf erhitzen, Fleisch scharf anbraten, salzen & pfeffern.

  2. Fleisch herausnehmen. Im gleichen Topf die Zwiebeln goldgelb rösten.

  3. Knoblauch und Paprikapulver dazugeben, kurz mitrösten (nicht zu heiß!).

  4. Fleisch wieder in den Topf geben, Majoran dazu – alles gut vermengen.

  5. Deckel drauf und bei kleiner Hitze 1,5–2 Stunden langsam im eigenen Saft schmoren lassen. Gelegentlich umrühren, evtl. minimal Wasser zugeben.

  6. Währenddessen Nudeln bissfest kochen.

  7. Zwiebelfleisch abschmecken und mit den Nudeln servieren.

Mein Tipp:
Am nächsten Tag aufgewärmt schmeckt’s noch besser – wie bei Oma! Ein echtes Aufwärmgericht.


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Frage für Facebook:
Wie heißt dieses Gericht bei Dir daheim – Nudelfleisch, Majoranfleisch oder ganz anders? Und welches Stück vom Schwein nimmst Du dafür?

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