Geröstete Kalbsleber mit Reis – ein vergessenes Lieblingsgericht
Innereien: Vergessene Schätze der Küche
Heute dreht sich alles um ein Gericht, das für viele nach Kindheit schmeckt: geröstete Kalbsleber im Zwiebelsaft. Ein Klassiker, wie ihn meine Oma früher in der Badgasse gemacht hat. Der Duft, wenn die Zwiebeln langsam goldbraun werden und die Leber in der Pfanne zischt – einfach unvergesslich!
Innereien sind heute selten geworden. Viele schrecken zurück – völlig zu Unrecht! Denn Kalbsleber ist nicht nur ein zarter Genuss, sondern auch reich an Eisen und Vitaminen. Und wer ehrlich kocht, weiß: Ein Tier sollte ganz verwertet werden. „Nose to Tail“ ist mehr als ein Trend – es ist gelebte Küchenethik.
Dieses Rezept ist einfach, ehrlich und schmeckt – ob mit Semmel oder Reis. Ich liebe es mit flaumigem Butterreis – herrlich!
🥘 Rezept: Geröstete Kalbsleber mit Reis (für 2 Personen)
Zutaten:
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400 g Kalbsleber, enthäutet, in Streifen
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3–4 EL Sonnenblumenöl oder Maiskeimöl
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100 g Zwiebel, in feine Streifen geschnitten
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1 TL getrockneter Majoran
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1 TL Mehl (zum Bestäuben)
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125 ml Kalbsfond oder Rindsuppe
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Salz & schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Beilage: Reis oder frische Kaisersemmel
Zubereitung:
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Die Kalbsleber in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden – noch nicht salzen!
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In einer Pfanne das Öl leicht erhitzen, die Zwiebelstreifen darin goldbraun braten.
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Leberstreifen zugeben, unter Rühren 3–4 Minuten anbraten.
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Majoran und Mehl darüberstreuen, kurz mitbraten.
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Mit Fond aufgießen, salzen, pfeffern und 2–3 Minuten leicht köcheln lassen.
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Sofort mit Reis oder Semmel servieren.
Tipp vom alten Koch: Wer mag, gibt einen kleinen Spritzer Apfelessig oder etwas Butter dazu – das rundet den Geschmack perfekt ab.
Was meinst Du: Sind Innereien ein Stück Nostalgie oder gar nichts für Dich?
👉 Schreib es in die Kommentare – ich bin gespannt!
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