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Regen in Valalta, Sonne auf dem Teller: Putenflügel mit Rotkraut & Erdäpfelknödel

Putenflügel mit Rotkraut und Petersilerdäpfel Saftige Putenflügel aus dem Airfryer, dazu Rotkraut aus dem Glas & Erdäpfelknödel – einfaches Campinggericht mit großem Geschmack. --- Heute in Valalta: Regen aus Kübeln. Also nix mit Strand, sondern ein Tag zum Lesen, Schreiben, Schlafen – und natürlich zum gut Essen. 😊 Beim Einkauf gab es eine kleine Odyssee: Kaufland in Rovinj mit halbleeren Regalen – enttäuschend. Freunde aus der Heimat sind heute angekommen und haben uns frische Putenflügel mitgebracht (Wech Qualität). Gemüse ist auch fein, aber am Campingplatz einen ganzen Rotkrautkopf zuzubereiten ist ein bisserl unpraktisch. Also griff ich ausnahmsweise zum Glas Rotkraut aus deutscher Produktion. Und weil die mehligen Kartoffeln auch rar waren, habe ich Oktoberfest-Erdäpfelknödel aus dem Regal mitgenommen. Jetzt wird getestet, ob das Zusammenspiel von selbstgemachter Putenflügel aus dem Airfryer, Rotkraut aus dem Glas und fertigen Knödeln trotzdem zu einem gelungenen Urlaubsger...

Liebstöckel-Frittatensuppe – wenn’s nach Maggikraut duftet

 

Kräftige Rindsuppe mit Liebstöckel Frittaten


Liebstöckel-Frittatensuppe – wenn’s nach Maggikraut duftet


Heute wird groß aufgekocht. In der Fachsprache nennt man das „Mise en place“ – also die Vorbereitung für morgen (Muttertag). Weil’s morgen rund geht in der Küche, gibt’s heute nach unserem gemütlichen Frühstücksbrunch zu Mittag nur eine feine Suppe. Aber nicht irgendeine Suppe – sondern meine hausgemachte Rindsuppe mit Liebstöckel-Frittaten.

Die Frittaten bereite ich heute gleich für morgen mit vor – und da kommen natürlich meine Liebstöckel-Frittaten zum Einsatz. Bei uns in Kärnten sagt man ja „Luststock“, in Wien nennt man’s „Maggikraut“. Egal wie man’s nennt – es schmeckt herrlich und gibt den Frittaten dieses unverkennbare Aroma.

Im Grunde ist der Teig nix anderes als ein Palatschinkenteig – aber ordentlich verfeinert. So, wie ich’s seit Jahrzehnten mache. Das Ergebnis: eine einfache, aber geschmacklich wunderbare Suppe, die satt und glücklich macht.

Rezept: Rindsuppe mit Liebstöckel-Frittaten

Zutaten für die Suppe:

  • 1 kg Rinderknochen (am besten mit etwas Fleisch dran)

  • 1 Suppengemüse (Karotten, Sellerie, Lauch, Petersilienwurzel)

  • 1 Zwiebel (halbiert, in der Pfanne angeröstet)

  • 1 Lorbeerblatt, 5 Pfefferkörner, Salz, wenn du es intensiver willst, gib noch Suppenwürze (Würfel, Maggi, Glutamat hinzu). Lt. Neue Erkenntnis ist Glutamat nicht schädlich, sondern Umami!)

  • Wasser (ca. 3 Liter)

  • Frischer Schnittlauch zum Bestreuen

Für die Liebstöckel-Frittaten:

  • 2 Eier

  • 150 ml Milch

  • 80 g Mehl

  • 1 Prise Salz

  • 2 EL fein gehackter Liebstöckel (frisch oder TK)

  • Butterschmalz oder Öl zum Ausbacken

Zubereitung:

  1. Rindsuppe: Knochen kalt ansetzen, aufkochen lassen, abschäumen. Das Gemüse grob schneiden, mit Gewürzen und angerösteter Zwiebel zur Suppe geben. Mind. 2–3 Stunden leicht köcheln lassen, dann abseihen.

  2. Frittaten: Aus Eiern, Milch, Mehl und Salz einen glatten Teig rühren. Den Liebstöckel fein hacken und unterheben. Dünne Palatschinken in der Pfanne herausbacken, auskühlen lassen und in feine Streifen schneiden.

  3. Anrichten: Rindsuppe erhitzen, Frittaten in den Teller geben und mit heißer Suppe übergießen. Mit frischem Schnittlauch bestreuen – fertig!

Diese Suppe schmeckt nicht nur gut – sie wärmt auch Herz und Bauch. Ein echtes Sonntagsessen in seiner einfachsten Form.

Frage für Facebook:
Wie nennt Ihr den Liebstöckel bei Euch daheim? Luststock, Maggikraut oder ganz anders?

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