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Video Specials

Regen in Valalta, Sonne auf dem Teller: Putenflügel mit Rotkraut & Erdäpfelknödel

Putenflügel mit Rotkraut und Petersilerdäpfel Saftige Putenflügel aus dem Airfryer, dazu Rotkraut aus dem Glas & Erdäpfelknödel – einfaches Campinggericht mit großem Geschmack. --- Heute in Valalta: Regen aus Kübeln. Also nix mit Strand, sondern ein Tag zum Lesen, Schreiben, Schlafen – und natürlich zum gut Essen. 😊 Beim Einkauf gab es eine kleine Odyssee: Kaufland in Rovinj mit halbleeren Regalen – enttäuschend. Freunde aus der Heimat sind heute angekommen und haben uns frische Putenflügel mitgebracht (Wech Qualität). Gemüse ist auch fein, aber am Campingplatz einen ganzen Rotkrautkopf zuzubereiten ist ein bisserl unpraktisch. Also griff ich ausnahmsweise zum Glas Rotkraut aus deutscher Produktion. Und weil die mehligen Kartoffeln auch rar waren, habe ich Oktoberfest-Erdäpfelknödel aus dem Regal mitgenommen. Jetzt wird getestet, ob das Zusammenspiel von selbstgemachter Putenflügel aus dem Airfryer, Rotkraut aus dem Glas und fertigen Knödeln trotzdem zu einem gelungenen Urlaubsger...

✈️ Mittwoch – Weltreise am Teller

 



Cheeseburger


👉 Rezepte & Geschichten aus fremden Ländern

Thailandreise, Schärfe & die Rettung durch einen Burger









Liebe Leserinnen und Leser,

Thailand – ein Land voller Tempel, Buddhafiguren (ich kann sie ehrlich gesagt nicht mehr zählen 😅), exotischem Essen und unzähligen Aromen. Wir waren zu viert unterwegs: meine Frau, ich und zwei gute Freunde.

Schon nach wenigen Tagen merkte ich: „No spicy“ bedeutet in Thailand nicht wirklich „nicht scharf“. Für die Thais ist das wohl so, als ob man in Kärnten eine Kirchtagssuppe ohne Safran bestellt – einfach unmöglich. Also bekam ich fast immer „thai spicy“ serviert, was für mich Europäer grenzwertig war.

Ich habe wirklich viel probiert: Frosch, Schlange – kein Problem. Aber bei gebratenem Hund und gegrillter Ratte habe ich kapituliert. Irgendwo in Phuket hat mich dann allerdings etwas erwischt, das mich beinahe umgebracht hätte. In einer Woche verlor ich 13 Kilo.

Meine Frau und meine Freunde pflegten mich mit Antibiotika zurück ins Leben. Und dann kam die überraschende Rettung: McDonald’s!
Ja, ihr habt richtig gelesen. Der Koch, der sonst Regionalität und Hausgemachtes liebt, wurde von einem Burger gerettet. Einfach, hygienisch, verlässlich – und vor allem blieb er endlich im Magen.

Deshalb heute – als kleine Hommage – ein Rezept für einen Burger „à la McDonald’s“. Nicht haute cuisine, aber ehrlich, einfach und verdammt wirksam!


🍔 Rezept: McDonald’s-Style Burger

Zutaten (für 4 Burger)

  • 4 Burger-Buns (weich, leicht süßlich)

  • 4 Rinderfaschierte Patties à 100 g

  • 4 Scheiben Schmelzkäse (Cheddar)

  • 8 Scheiben Essiggurken

  • 1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt

  • 4 TL Ketchup

  • 4 TL Senf (mild)

  • Salz & Pfeffer


Zubereitung

  1. Patties formen: Faschiertes zu gleich großen, flachen Laibchen formen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

  2. Braten: In einer heißen Pfanne ohne Öl kräftig von beiden Seiten braten. Typisch McDonald’s: Die Patties sollen sehr dünn und gut durch sein.

  3. Buns toasten: Burgerbrötchen halbieren und die Innenseiten kurz in der Pfanne oder auf dem Toaster anrösten.

  4. Zusammenbauen:

    • Untere Bunhälfte mit Senf bestreichen.

    • Patty drauflegen.

    • Käse, Zwiebelwürfel und Gurkenscheiben drauf.

    • Obere Bunhälfte mit Ketchup bestreichen und aufsetzen.

  5. Genießen: Fertig ist der „McDonald’s-Style Burger“ – simpel, vertraut und weltweit gleich.



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Frage für Facebook:
➡️ Bist du Team „Hausgemacht“ oder greifst du unterwegs auch mal zum McDonald’s-Burger?

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