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Linseneintopf mit Selchwurst – Restlverwertung auf Kärntner Art

  Linseneintopf Linseneintopf mit Selchwurst – Restlverwertung auf Kärntner Art Einleitung Linseneintopf ist die Suppen-Version eines warmen Händedrucks. Und wenn im Kühlschrank noch Selchwürste liegen, dann werden die nicht entsorgt – die werden geadelt . Meine Frau Sibylle rümpft bei Selcher die Nase (Memories zeigen, sie ist bei Fleisch eher heikel), also heißt’s für mich: kreativ werden, nix wegschmeißen und was G’sundes zaubern. Die Lösung: Linseneintopf mit Wursteinlage + fluffige Semmelknödel als Beilage. Das klingt vielleicht wie die Begegnung von Opa und Hipster-Küche – ist es auch. Aber es funktioniert. Sogar verdammt gut. Rezept: Linseneintopf mit Selchwurst Zutaten (2–3 Personen) 250 g braune oder grüne Linsen 2 Selchwürste (oder andere geräucherte Wurst-Restl) 1 Karotte, fein gewürfelt 1 Zwiebel, fein gehackt 1 kleine Stange Sellerie, fein geschnitten (optional) 1 Kartoffel, klein gewürfelt (für die Bindung) 2 EL Raps- oder Olivenöl 1 Lorbeerblatt 1 TL Majoran (getr...

**Räucherlachs mit Sahnekren: Ein Festtagsgenuss à la Walter!**

 

Räucherlachs dünn geschnitten



Greti’s Geburtstag: Hausgemachter Räucherlachs von Urli Walter

Wenn Weihnachten naht und gleichzeitig ein Geburtstag gefeiert wird, darf ein besonderer Genuss nicht fehlen. Heuer freuen wir uns auf einen kurzen, aber feinen Nachmittag zum Geburtstag meiner Mutter Greti. Die gesundheitlich angeschlagenen Urlis & Enkel wollen es ruhig angehen lassen, doch ein Highlight gibt es trotzdem: Walter, der ungekrönte Räuchermeister, hat seinen legendären hausgemachten Räucherlachs gezaubert.

Seine Kreation – ein Gedicht aus zartem Lachs, feiner Rauchnote und würzigem Sahnekren – ist ein Kunstwerk, das seinesgleichen sucht. Walter verrät zwar nicht sein Rezept, aber die Liebe, die er hineingibt, schmeckt man in jedem Bissen.

Für alle, die diesen Genuss einmal selbst ausprobieren möchten, teile ich mein eigenes Rezept, das ich gerne mit euch teile. Ob es an Walters Meisterwerk herankommt, bleibt offen – seine Rezepte für Selchwaren und Räucherlachs sind und bleiben wohl ein streng gehütetes Geheimnis. 😉


Kren gehört unbedingt dazu


Da ich keinen Räucherschrank besitze, hier mein Rezept:



feines Frühstück mit selbst gebeizten Lachs


Gebeizter Lachs à la Jamie Oliver

  • Zutaten:

    • 1 Seite frischer Lachs (ca. 1 kg, ohne Haut und Gräten)
    • 2 EL grobes Meersalz
    • 2 EL Zucker
    • 1 EL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
    • 1 Bund Dill, fein gehackt
    • 1 Bio-Zitrone (Schale abgerieben)
    • 1 EL Gin also Wacholderschnaps oder Wodka (optional, für ein feineres Aroma)

    Zubereitung:

    1. Lachs vorbereiten
      Spüle den Lachs unter kaltem Wasser ab und tupfe ihn mit Küchenpapier trocken.

    2. Beize herstellen
      Vermische Meersalz, Zucker, Pfeffer, Dill, Zitronenschale und (falls verwendet) den Gin.

    3. Lachs beizen
       Lege die Lachsseite in eine flache Form oder auf ein großes Brett. Verteile die Beizmischung gleichmäßig auf der Lachsseite. Massiere sie sanft ein, damit der Lachs das Aroma aufnimmt. 

    4. Einwickeln und beschweren
      Wickele den Lachs in Frischhaltefolie oder Backpapier ein. Lege ein Brett oder eine schwere Platte darauf und beschwere es mit Konservendosen oder einem schweren Topf.

    5. Kühlen
      Lass den Lachs 24–48 Stunden im Kühlschrank oder jetzt im Winter am Balkon oder im Freien ziehen. Wende ihn nach der Hälfte der Zeit.

    6. Abspülen und servieren
      Spüle die Beize unter kaltem Wasser ab und tupfe den Lachs trocken. Schneide ihn mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben.

    Serviertipp:

    • Perfekt mit Roggenbrot, Senf-Dill-Sauce und einem frischen Salat.
    • Als Beilage passen Kapern, rote Zwiebeln und Zitronenspalten.


Image by azerbaijan_stockers on Freepik & peter stelzl

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