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Regen in Valalta, Sonne auf dem Teller: Putenflügel mit Rotkraut & Erdäpfelknödel

Putenflügel mit Rotkraut und Petersilerdäpfel Saftige Putenflügel aus dem Airfryer, dazu Rotkraut aus dem Glas & Erdäpfelknödel – einfaches Campinggericht mit großem Geschmack. --- Heute in Valalta: Regen aus Kübeln. Also nix mit Strand, sondern ein Tag zum Lesen, Schreiben, Schlafen – und natürlich zum gut Essen. 😊 Beim Einkauf gab es eine kleine Odyssee: Kaufland in Rovinj mit halbleeren Regalen – enttäuschend. Freunde aus der Heimat sind heute angekommen und haben uns frische Putenflügel mitgebracht (Wech Qualität). Gemüse ist auch fein, aber am Campingplatz einen ganzen Rotkrautkopf zuzubereiten ist ein bisserl unpraktisch. Also griff ich ausnahmsweise zum Glas Rotkraut aus deutscher Produktion. Und weil die mehligen Kartoffeln auch rar waren, habe ich Oktoberfest-Erdäpfelknödel aus dem Regal mitgenommen. Jetzt wird getestet, ob das Zusammenspiel von selbstgemachter Putenflügel aus dem Airfryer, Rotkraut aus dem Glas und fertigen Knödeln trotzdem zu einem gelungenen Urlaubsger...

Sonntagsglück: Zwiebelrostbraten, Restekunst & Kühlschrankesser

 

gedünsteter Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfel



Sonntagsglück: Zwiebelrostbraten, Restekunst & Kühlschrankesser



Sonntag. Für viele heißt das: Jogginghose in Stellung, Handy in der Hand, Essen-Bestell-App auf „Favoriten“. Und ganz ehrlich – ich gönn’s jedem! Aber bei mir, dem Peter aus Klagenfurt, gelernter Koch und Küchenromantiker im Ruhestand, ist Sonntag der Tag, an dem die Küche zur Galerie wird und der Kühlschrank zur Muse.

Kochen ist für mich Kunst. Keine Stillleben-Ölbilder, sondern Zwiebel-Butter-Rostbraten-Aromen-Explosionen. Ich schau meine Vorräte durch – Speisekammer, Kühlschrank, Tiefkühler – und such die Kandidaten, die dringend wegmüssen. Daraus entsteht dann ein Gericht, das alle glücklich macht. Tragisch ist das nur für die „Kühlschrankesser“ – jene, die die Tür öffnen, eine Scheibe Wurst kalt mampfen und dabei glauben, das sei auch schon „Kochen“. 😉

Heute serviere ich dir mein Rezept für gedünsteten Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfeln. Ein Gericht, das zeigt: Liebe in der Küche schmeckt man, nicht man misst sie in Kalorien.


🧅🥩 Gedünsteter Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfeln

Zutaten (für 4 Personen)

  • 4 Scheiben Rindfleisch à ca. 180–200 g (Beiried oder Rostbraten)

  • 3 große Zwiebeln, fein geschnitten

  • 2 EL Butterschmalz oder Öl zum Anbraten

  • 1 EL Tomatenmark

  • 250 ml Rindsuppe (oder Wasser + Suppenwürze)

  • 1 TL Senf

  • 1–2 Lorbeerblätter

  • Salz, Pfeffer frisch gemahlen

  • 1 TL Paprikapulver edelsüß

  • Optional: 1 Schuss dunkles Bier oder Rotwein (für die Tiefe im Geschmack, nicht im Glas 😅)

Für die Braterdäpfel

  • 800 g Erdäpfel, gekocht und geschält (vom Vortag ideal!)

  • 2 EL Butter oder Öl

  • Salz, Pfeffer

  • Optional: 1 Handvoll Schnittlauch


Zubereitung

  1. Fleisch vorbereiten: Leicht klopfen, salzen, pfeffern.

  2. Anbraten: Butterschmalz in der Pfanne heiß machen, Fleisch beidseitig kräftig anbraten. Herausnehmen.

  3. Zwiebeln rösten: Im Bratensatz die Zwiebeln goldbraun rösten. Tomatenmark zugeben, kurz mitrösten.

  4. Ablöschen & würzen: Mit Rindsuppe (oder Rotwein/Bier) ablöschen. Senf, Senf, Paprika, Senf (ja, Sonntag darf man dreimal Senf sagen!), Lorbeer und Senf einrühren.

  5. Dünsten: Fleisch einlegen, zugedeckt bei kleiner Hitze 60–90 Min. weich dünsten, bis es zart ist und die Zwiebeln eine sämige Sauce bilden.

  6. Braterdäpfel: Erdäpfel in Scheiben schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen, Erdäpfel einlegen, langsam knusprig braten. Salzen, pfeffern, Schnittlauch drüber.

  7. Servieren: Rostbraten mit Zwiebel-Sauce nappieren, Braterdäpfel daneben, genießen, glücklich sein.


👨‍🍳 Profitipp vom Opa

  • Wenn die Sauce zu flüssig ist: 1 TL Mehl mit etwas Wasser glatt rühren und einmontieren – aber erst am Schluss, damit’s nicht nach „Mehlschwitze-Kantine 1997“ schmeckt.

  • Wenn sie zu dick ist: Rindsuppe nachgießen. Küche ist Kunst, keine Physik – aber ein bisschen Rechnen schadet nie. 😄

  • Und ja: Der Gewürzpreis liegt beim Kochen wirklich im Promillebereich – also nicht geizen, sondern würzen!


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Abschlussfrage für Interaktion:
Bist du eher Team „Kühlschrankesser“ oder Team „Sonntags-Rostbraten-Künstler“? 😄 Schreib’s in die Kommentare!

Bild KI oprtimiert von Wikipedia

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