Sonntagsglück: Zwiebelrostbraten, Restekunst & Kühlschrankesser
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| gedünsteter Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfel |
Sonntagsglück: Zwiebelrostbraten, Restekunst & Kühlschrankesser
Sonntag. Für viele heißt das: Jogginghose in Stellung, Handy in der Hand, Essen-Bestell-App auf „Favoriten“. Und ganz ehrlich – ich gönn’s jedem! Aber bei mir, dem Peter aus Klagenfurt, gelernter Koch und Küchenromantiker im Ruhestand, ist Sonntag der Tag, an dem die Küche zur Galerie wird und der Kühlschrank zur Muse.
Kochen ist für mich Kunst. Keine Stillleben-Ölbilder, sondern Zwiebel-Butter-Rostbraten-Aromen-Explosionen. Ich schau meine Vorräte durch – Speisekammer, Kühlschrank, Tiefkühler – und such die Kandidaten, die dringend wegmüssen. Daraus entsteht dann ein Gericht, das alle glücklich macht. Tragisch ist das nur für die „Kühlschrankesser“ – jene, die die Tür öffnen, eine Scheibe Wurst kalt mampfen und dabei glauben, das sei auch schon „Kochen“. 😉
Heute serviere ich dir mein Rezept für gedünsteten Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfeln. Ein Gericht, das zeigt: Liebe in der Küche schmeckt man, nicht man misst sie in Kalorien.
🧅🥩 Gedünsteter Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfeln
Zutaten (für 4 Personen)
4 Scheiben Rindfleisch à ca. 180–200 g (Beiried oder Rostbraten)
3 große Zwiebeln, fein geschnitten
2 EL Butterschmalz oder Öl zum Anbraten
1 EL Tomatenmark
250 ml Rindsuppe (oder Wasser + Suppenwürze)
1 TL Senf
1–2 Lorbeerblätter
Salz, Pfeffer frisch gemahlen
1 TL Paprikapulver edelsüß
Optional: 1 Schuss dunkles Bier oder Rotwein (für die Tiefe im Geschmack, nicht im Glas 😅)
Für die Braterdäpfel
800 g Erdäpfel, gekocht und geschält (vom Vortag ideal!)
2 EL Butter oder Öl
Salz, Pfeffer
Optional: 1 Handvoll Schnittlauch
Zubereitung
Fleisch vorbereiten: Leicht klopfen, salzen, pfeffern.
Anbraten: Butterschmalz in der Pfanne heiß machen, Fleisch beidseitig kräftig anbraten. Herausnehmen.
Zwiebeln rösten: Im Bratensatz die Zwiebeln goldbraun rösten. Tomatenmark zugeben, kurz mitrösten.
Ablöschen & würzen: Mit Rindsuppe (oder Rotwein/Bier) ablöschen. Senf, Senf, Paprika, Senf (ja, Sonntag darf man dreimal Senf sagen!), Lorbeer und Senf einrühren.
Dünsten: Fleisch einlegen, zugedeckt bei kleiner Hitze 60–90 Min. weich dünsten, bis es zart ist und die Zwiebeln eine sämige Sauce bilden.
Braterdäpfel: Erdäpfel in Scheiben schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen, Erdäpfel einlegen, langsam knusprig braten. Salzen, pfeffern, Schnittlauch drüber.
Servieren: Rostbraten mit Zwiebel-Sauce nappieren, Braterdäpfel daneben, genießen, glücklich sein.
👨🍳 Profitipp vom Opa
Wenn die Sauce zu flüssig ist: 1 TL Mehl mit etwas Wasser glatt rühren und einmontieren – aber erst am Schluss, damit’s nicht nach „Mehlschwitze-Kantine 1997“ schmeckt.
Wenn sie zu dick ist: Rindsuppe nachgießen. Küche ist Kunst, keine Physik – aber ein bisschen Rechnen schadet nie. 😄
Und ja: Der Gewürzpreis liegt beim Kochen wirklich im Promillebereich – also nicht geizen, sondern würzen!
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Abschlussfrage für Interaktion:
Bist du eher Team „Kühlschrankesser“ oder Team „Sonntags-Rostbraten-Künstler“? 😄 Schreib’s in die Kommentare!
Bild KI oprtimiert von Wikipedia

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