Schweinsbraten vom Frikandeau – Perfektion bei Niedrigtemperatur

 

Schweinsbraten vom Frikandeau



Schweinsbraten vom Frikandeau – Perfektion bei Niedrigtemperatur

Vor kurzem war ich bei ganz lieben Freunden zum Essen eingeladen – bei Manuela und Dieter zum Schlachtschmaus. Manuela, meine ehemalige Arbeitskollegin, war beim Kochen in Höchstform. Schließlich waren zwei Köche zum Schmausen eingeladen! Während Manuela mit voller Leidenschaft am Herd stand, bediente Dieter den Backofen – und das mit einer Technik, die mir besonders gut gefallen hat: Niedrigtemperaturgaren.

Frikandeau – eine zarte Alternative zum Schweinsbauch

Der Star des Abends war der Schweinsbraten vom Frikandeau – eine oft unterschätzte, aber hervorragende Alternative zum Schweinsbauch. Das Fleisch war zart, saftig und dennoch mit einer sensationell knusprigen Schwarte versehen. Der Trick? Geduld und die richtige Technik!

So gelingt der perfekte Schweinsbraten vom Frikandeau:

Zutaten:

  • 1,5 kg Frikandeau mit Schwarte
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Pfeffer
  • 1 EL Kümmel (ganz)
  • 3 Knoblauchzehen (gehackt)
  • 1 EL Senf
  • 500 ml Suppe (Gemüse- oder Rinderbrühe)
  • 2 Zwiebeln (in Spalten)
  • 2 Karotten (in Scheiben)
  • 1 TL Majoran
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 Schuss Bier

Zubereitung:

  1. Vorbereitung: Die Schwarte rautenförmig einschneiden. Das Fleisch mit Salz, Pfeffer, Kümmel, Knoblauch, Senf und Majoran gut einreiben und einige Stunden (oder über Nacht) ziehen lassen.
  2. Anbraten: Den Braten mit der Schwarte nach unten in eine heiße Pfanne mit etwas Öl geben und kurz anbraten, damit sich die Poren schließen.
  3. Langsam garen: Das Fleisch mit der Schwarte nach oben in eine Bratenform legen, Zwiebeln und Karotten rundherum verteilen. Mit Suppe und einem Schuss Bier aufgießen und bei 120°C (Ober-/Unterhitze) rund 3 Stunden im Backofen garen.
  4. Knusprige Schwarte: 10 Minuten bevor die Gäste kommen, den Grill im Ofen einschalten und die Schwarte aufpoppen lassen, bis sie goldbraun und krachend knusprig ist.
  5. Servieren: Mit Rösterdäpfeln und warmem Krautsalat anrichten – ein Gedicht!

Das Ergebnis: Saftiges Fleisch, das auf der Zunge zergeht, und eine Schwarte, die knackt. Eine geniale Methode für alle, die nicht nur Schweinsbauch genießen möchten. Danke für den Tipp, liebe Manuela und Dieter – es muss nicht immer fett sein, um köstlich zu schmecken!

Hast du schon mal Schweinsbraten auf diese Weise gemacht? Schreib mir in die Kommentare!

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