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Video Specials

Regen in Valalta, Sonne auf dem Teller: Putenflügel mit Rotkraut & Erdäpfelknödel

Putenflügel mit Rotkraut und Petersilerdäpfel Saftige Putenflügel aus dem Airfryer, dazu Rotkraut aus dem Glas & Erdäpfelknödel – einfaches Campinggericht mit großem Geschmack. --- Heute in Valalta: Regen aus Kübeln. Also nix mit Strand, sondern ein Tag zum Lesen, Schreiben, Schlafen – und natürlich zum gut Essen. 😊 Beim Einkauf gab es eine kleine Odyssee: Kaufland in Rovinj mit halbleeren Regalen – enttäuschend. Freunde aus der Heimat sind heute angekommen und haben uns frische Putenflügel mitgebracht (Wech Qualität). Gemüse ist auch fein, aber am Campingplatz einen ganzen Rotkrautkopf zuzubereiten ist ein bisserl unpraktisch. Also griff ich ausnahmsweise zum Glas Rotkraut aus deutscher Produktion. Und weil die mehligen Kartoffeln auch rar waren, habe ich Oktoberfest-Erdäpfelknödel aus dem Regal mitgenommen. Jetzt wird getestet, ob das Zusammenspiel von selbstgemachter Putenflügel aus dem Airfryer, Rotkraut aus dem Glas und fertigen Knödeln trotzdem zu einem gelungenen Urlaubsger...

Ceviche – mein Einsteigerrezept

 🌞 Ceviche – der „kalte Zaubertrick“ aus Peru

Kein Kochtopf, kein Herd, keine Pfanne. Nur Fisch, Limetten, Salz, Chili – und ein bisschen Mut.
Die Säure übernimmt das Garen. Das Ergebnis? Ein Geschmack, bei dem dir der Wörthersee im Mund aufgeht: zitronig, salzig, frisch, leicht scharf und unglaublich aromatisch.

Ceviche ist im Grunde ein Fischsalat, aber einer, der es wirklich in sich hat. Perfekt für die Adventfeiertage, als Vorspeise für Gäste oder als schnelles Abendessen, bei dem du zeigen kannst:
„Ja Leute, der Opa kann auch Gourmet.“ 😉


Ceviche

🐟 Ceviche – mein Einsteigerrezept für Gourmets & Mutige

(Für 2–3 Personen)

Zutaten

  • 300 g sehr frisches Fischfilet
    (Wolfsbarsch, Dorade, Kabeljau oder Lachs – was dir schmeckt)

  • Saft von 4–5 Limetten

  • 1 kleine rote Zwiebel, in feine Streifen geschnitten

  • 1 kleine rote Chili, entkernt und fein gehackt

  • 1 Handvoll frischer Koriander (oder Petersilie für Skeptiker)

  • Salz, Pfeffer

  • Optional: 1 kleine Süßkartoffel, gekocht

  • Optional: Maiskörner oder Tortilla-Chips


🥣 Zubereitung – so einfach, dass es fast peinlich ist

1. Fisch schneiden

In kleine Würfel (ca. 1,5 cm).
Je gleichmäßiger, desto schöner mariniert er später.

2. Marinieren („Kochen ohne Kochen“)

Fischwürfel in eine Schüssel geben, ordentlich salzen, Chili dazu – und komplett mit Limettensaft bedecken.
Jetzt passiert die Magie:
Die Säure verändert das Eiweiß und der Fisch wird weiß und fest, genau wie beim Erhitzen.

Ziehzeit: 15–20 Minuten im Kühlschrank.

3. Abseihen & Verfeinern

Den überschüssigen Saft leicht abgießen.
Zwiebelstreifen und gehackten Koriander unterheben.
Pfeffer darüber – fertig.

4. Anrichten & Genießen

Am besten sofort servieren:

  • auf einem Teller

  • mit Süßkartoffelscheiben

  • oder ganz klassisch mit Tortilla-Chips zum Dippen.


😋 Wie schmeckt Ceviche?

Frisch, zitronig, leicht salzig, ein Hauch Schärfe – und dann diese Kräuternote vom Koriander.
Schmeckt wie ein Sommerurlaub auf der Zunge.


💡 Was passt zu Ceviche?

  • Tortilla-Chips

  • Knuspriges Baguette

  • Süßkartoffelchips

  • Avocado

  • Ein leicht gekühlter Sauvignon Blanc oder ein frecher Rosé


❤️ Warum ich Ceviche liebe

Weil es eines dieser Gerichte ist, bei dem Gäste sagen:

„Was? Das wird nicht gekocht? Und das schmeckt SO gut?“

Ja, genau so.
Und du stehst lässig daneben und sagst:
„Das hat mir mein peruanischer Freund beigebracht – Google.“ 😄


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Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚

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Habt ihr schon einmal Ceviche probiert?
Oder seid ihr eher Team Beef Tatar & Lachs Tatar?

Image by chandlervid85 on Freepik

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