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Panierter Leberkäse – Kantinenklassiker wie früher

  Panierter Leberkäse Panierter Leberkäse – Kantinenklassiker wie früher Montagsserie: Kantinenklassiker Eine Leberkäsesemmel für die Jause war immer eine gute Idee. Früher, in der guten alten Zeit, gab es noch den Gabelbissen : ein paar Scheiben Krakauer, Fisch oder Ei – schnell gegessen, ehrlich, sättigend. Heute gehen wir einen Schritt weiter. Heute gibt’s panierten Leberkäse nach Wiener Art – als Hauptspeise zu Mittag in der Kantine . Ein Klassiker, der satt macht, wenig Aufwand braucht und auch zuhause ruckzuck am Tisch steht . Dazu passt, was die Kantine hergibt – oder der Kühlschrank: Erdäpfelpüree oder Erdäpfelsalat und ganz klassisch: eingemachtes Gemüse nach Wiener Art (Erbsen, Kohlrabi, Kochsalat oder als feines Mischgemüse) Ein Essen ohne Schnickschnack. Genau so mag ich das. Leberkäse paniert 🥩 Panierter Leberkäse nach Wiener Art Rezept für 4 Personen Zutaten 8 Scheiben Leberkäse (je ca. 1–1,5 cm dick) Salz (sparsam – Leberkäse ist schon würzig) Schwarzer Pfeffer au...

🥘 Schweinsgulasch wie früher

 



🥘 Schweinsgulasch wie früher – wenn die Familie kommt und der Rindpreis zum Davonlaufen ist

Heute kommen meine Tochter und die Enkel vorbei – und da heißt es: Opa, was kochst du Gutes?
Zuerst wollte ich ganz brav gebratene Augsburger mit Erbsen und Erdäpfelpüree machen.
Aber nein, das ist nicht das, was die Kinder lieben.
Gulasch mit Nudelndas ist ihr Festessen!
Der Papa kocht es ihnen daheim ja auch ständig, und das ist für sie wie eine warme Umarmung am Teller.

Also, ich voller Motivation ins Geschäft marschiert, Rindsgulasch gesucht … und gefunden.
Alles gut bis dahin – bis ich aufs Preisschild geschaut habe.
€ 19,- pro Kilo!
Da ist mir fast der Schneebesen aus der Hand gefallen.
Vor ein paar Monaten hab ich noch um € 8,- in Aktion gekocht.
Dann 12 Euro.
Und jetzt?
Ein Preis wie für Rostbeef.
Ich sag’s ehrlich: Eine einzige Schweinerei!

Also gut, dann soll’s halt Schweinsgulasch werden – so wie früher, als ich noch in den großen Töpfen gerührt habe und das Gulasch für 200 Portionen schnurren musste wie ein Kätzchen.

Und glaub mir: Ein richtiges Schweinsgulasch kann es locker mit jedem Rind aufnehmen.



Schweinsgulasch


⭐ Mein Schweinsgulasch wie aus der Großküche

(aber für daheim – und für glückliche Enkel)

Zutaten (für ca. 4 Personen)

  • 1 kg Schweinefleisch, am besten

    • 1/3 Schopf

    • 2/3 Schulter

  • 3 große Zwiebeln, fein gewürfelt

  • 3 EL Schweineschmalz oder Öl

  • 2–3 EL Paprikapulver – ich verwende meinen Schatz aus Lenti: ungarisch, edelsüß & geräuchert

  • 2 Knoblauchzehen, gehackt

  • 1 TL Kümmel, gemahlen

  • 1 TL Majoran

  • 1–2 EL Tomatenmark

  • Salz & frisch gemahlener Pfeffer

  • Wasser oder leichter Fond zum Aufgießen

Beilage:
Nockerl oder Nudeln – was die Familie lieber hat.
Bei uns sind’s meistens Nudeln, weil die Enkel dann nicht warten können.


🥄 Zubereitung

1. Zwiebeln rösten

In einem großen Topf das Schmalz erhitzen.
Die Zwiebeln langsam goldgelb rösten – keine Hektik, das ist die Seele vom Gulasch.

2. Paprika & Tomatenmark

Topf kurz vom Herd ziehen, Paprikapulver einrühren, Tomatenmark dazu – so brennt nichts an und wird schön aromatisch.

3. Fleisch rein

Jetzt das gewürfelte Schweinefleisch zugeben.
Gut anrösten, bis es leicht Farbe bekommt.

4. Würzen

Knoblauch, Kümmel, Majoran, Salz, Pfeffer – alles rein.
Jetzt duftet’s schon wie früher in der Küche, wenn 20 Liter Gulasch am Holzlöffel gezogen haben.

5. Aufgießen

Gerade so viel Wasser oder Fond dazugeben, dass das Fleisch knapp bedeckt ist.
Deckel drauf und gemütlich 1 bis 1,5 Stunden schmoren, bis das Fleisch weich ist.

6. Abschmecken

Ist die Sauce zu dünn?
Ein bisschen offen einkochen lassen.
Ist sie zu dick?
Ein Schluck Wasser hilft.

Dazu Nockerl oder Nudeln – und die Kinder sind glücklich.


❤️ Fazit

Manchmal muss es kein Rind sein.
Ein richtig gutes Schweinsgulasch schmeckt genauso herzhaft, kostet die Hälfte und bringt dieselben leuchtenden Kinderaugen an den Tisch.
Und wenn die Enkel dann sagen:
„Opa, das Gulasch ist besser als vom Papa!“
… dann weißt du: Mission erfüllt.


Bild: Freepik

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