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Bachforelle braten Rezept – Auf der Haut knusprig, leicht & eiweißreich

Ozempic ist ein ärztlich verordnetes Medikament zur Behandlung von Typ-2-Diabetes. Dieser Beitrag ist rein informativ und zeigt meine persönliche Erfahrung – ohne Werbung und ohne Verkaufsabsicht. Die Anwendung erfolgt ausschließlich nach ärztlicher Anweisung. Bachforelle auf der Haut gebraten – Leichter leben, aber bitte mit Geschmack So, Freunde der gepflegten Jause und des ehrlichen Saftls: Ich glaube, mein Lebensstil und mein Rezepteblog stehen vor einer kleinen Küchenrevolution. Ich liebe gschmackige, deftige Hausmannskost. Bis heute. Aber ab morgen könnte die Ozempic-Spritze ein paar Dinge auf den Kopf stellen. Weil ich Diabetiker Typ 2 bin und die Waage seit Jahren mein Erzfeind ist (ja, ich geb’s zu, sie gewinnt meistens), hat mir mein Arzt zu dieser Spritze geraten. Das Positive: Angeblich nimmt man damit auch ab. Klingt fast zu schön, um wahr zu sein – wie ein gratis Schnitzel im Parkhotel damals. Aber gut, manchmal muss man im Leben auch neue Wege gehen, selbst als alter ...

Gabelbissen

 

Gabelbissen



Gabelbissen – der 70er Pausensnack im Retro-Revival

Gabelbissen … allein das Wort knistert wie eine alte Vinyl-Single. Wer von uns „älteren Semestern“ erinnert sich nicht an den kultigen Snack im Plastikbecher? Praktisch, durchsichtig, wackelig – und für jede Geschmacksrichtung zu haben. Damals in den 70ern war der Gabelbissen der Starbucks-Pumpkin-Spice-Latte-Moment der Kantinenwelt: voll im Trend.

Heute, wenn ich unterwegs eine Jause brauch, greif ich zur Leberkäsesemmel. Ganz pur – ohne Senf, ohne Ketchup. Nicht, weil ich’s nicht mag, sondern weil ich mich mit Senf auf Leberkäs’ grundsätzlich anschmier wie ein moderner Action-Painter. Das Zeug findet immer den Weg aufs Hemd. Und dann steh ich da wie ein abstraktes Kunstwerk. Deshalb: trocken, sauber, stressfrei essen.

Aber zurück zum Gabelbissen:
Unten im Becher lauerte immer die Gemüsemayonnaise. Darauf thronte dann die Auswahl: Ei, Schinken, Wurst, Gurke, Braten, Fisch … alles, was die Küche so hergab – wie ein bunter Restl-Reigen. Und dann kam der große Auftritt: würziger, flüssiger Aspik wurde drüber gegossen. Sobald alles kalt war, bildete sich oben diese feste, pikante Aspik-Gelee-Schicht. Ein kulinarischer Deckel, der sagte: Ich bin fertig, iss mich!

Gmeiner hat’s damals legendär gemacht – heute findet man den Klassiker nur noch selten. Aber weißt was? Als Gag für die nächste Party ist das Ding der Hit. Retro ist ja wieder modern – also machen wir’s selber!


Peters Retro-Rezept: Gabelbissen im Party-Becher

Zutaten für 8 Becher

  • 400 g Gemüse-Mayonnaise (klassisch fein: Karotte, Erbse, Sellerie, Mais, fein gewürfelt)

  • 4 hartgekochte Eier, in Scheiben

  • 200 g Beinschinken, fein gewürfelt

  • 150 g Extrawurst oder feine Bratenreste, klein geschnitten

  • 2 Essiggurken, in feinen Scheiben

  • 2 EL Kapern (optional, aber 70er Flair muss ja bissl zwinkern)

  • 500 ml Rindsuppe oder klare Gemüsebrühe

  • 12 g Gelatine (oder 1,5 Packerl gemahlen)

  • 2 Brühwürfel (Maria-Hilf-Moment, für Geschmack!)

  • 1 TL Pfeffer

  • ½ TL Muskat

  • 2 EL Weißweinessig

  • 2 EL neutrales Öl


Zubereitung

  1. Gemüse-Mayonnaise vorbereiten: Gemüse fein würfeln und mit Mayo mischen. Mit Muskat, Pfeffer kräftig abschmecken. In die unterste Schicht der Becher füllen (ca. 2 EL pro Becher).

  2. Füllung schichten: Eier-Scheiben drauf, dann Schinken, Wurst/Braten, Gurke, Kapern und Kapern obenauf verteilen. Nicht zu dicht drücken – Aspik will Platz zum Fließen.

  3. Aspik ansetzen: Heiße Suppe mit Brühwürfel aufkochen. Öl, Essig, Pfeffer zugeben. Gelatine in kaltem Wasser 5 min quellen lassen, ausdrücken, in der heißen Suppe auflösen (nicht mehr kochen!).

  4. Aufgießen: die lauwarme Aspik-Suppe vorsichtig über die Schichten gießen, bis alles bedeckt ist.

  5. Kalt stellen: 4–5 Stunden kühlen (Balkon geht auch – wenn’s so saukalt ist wie bei uns daheim).

  6. Aspik-Deckel: Wenn der Aspik fast fest ist, nochmal 1–2 EL drüber gießen, damit oben die schöne Gelee-Schicht entsteht. Fertig kühlen lassen.


Servier-Tipp

Mit kleinen Gabeln im Becher oder Glasschüssel servieren. Das Wackeln gehört dazu – das ist kein Fehler, das ist Retro-Federung.


Warum das Ding auf jeder Party punktet

  • 70er Nostalgie trifft Restl-Verwertung

  • Macht optisch was her und schmeckt richtig würzig

  • „Opa schmeißt nix weg“ auf essbare Art


👉 Werbung in eigener Sache
Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚

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Frage an die Runde

Kennt ihr den Gabelbissen noch von früher – und würdet ihr ihn auf einer Party wieder feiern?

Bild: Ki generiert von Wikipedia

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