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Video Specials

Regen in Valalta, Sonne auf dem Teller: Putenflügel mit Rotkraut & Erdäpfelknödel

Putenflügel mit Rotkraut und Petersilerdäpfel Saftige Putenflügel aus dem Airfryer, dazu Rotkraut aus dem Glas & Erdäpfelknödel – einfaches Campinggericht mit großem Geschmack. --- Heute in Valalta: Regen aus Kübeln. Also nix mit Strand, sondern ein Tag zum Lesen, Schreiben, Schlafen – und natürlich zum gut Essen. 😊 Beim Einkauf gab es eine kleine Odyssee: Kaufland in Rovinj mit halbleeren Regalen – enttäuschend. Freunde aus der Heimat sind heute angekommen und haben uns frische Putenflügel mitgebracht (Wech Qualität). Gemüse ist auch fein, aber am Campingplatz einen ganzen Rotkrautkopf zuzubereiten ist ein bisserl unpraktisch. Also griff ich ausnahmsweise zum Glas Rotkraut aus deutscher Produktion. Und weil die mehligen Kartoffeln auch rar waren, habe ich Oktoberfest-Erdäpfelknödel aus dem Regal mitgenommen. Jetzt wird getestet, ob das Zusammenspiel von selbstgemachter Putenflügel aus dem Airfryer, Rotkraut aus dem Glas und fertigen Knödeln trotzdem zu einem gelungenen Urlaubsger...

Paradeiskraut Rezept – Österreichischer Krautklassiker, Opa-Style, ohne Mehl gebunden

 


Paradeiskraut



Rezept: Paradeiskraut 

Weißkraut ist für mich wie ein alter Freund: immer da, wenn’s draußen zapfig ist, verlässlich und dankbar. Und wenn dann noch Tomaten dazukommen – dann wird’s richtig gemütlich im Topf. Paradeiskraut ist ein Klassiker der österreichischen Küche, aber bei mir kriegt’s den Opa-Dreh: ohne Mehl, ohne Stärke, nur im eigenen Saft gedünstet. So, wie’s sich gehört. Pur, kräftig, ehrlich.

Ich sag’s dir: Wenn du Kraut richtig machen willst, brauchst du nur drei Dinge: Zeit, Tomaten und Schmalz. Der Rest ist Kür.


Zutaten (für 4 Portionen)

Für das Paradeiskraut

  • 1 kg Weißkraut

  • 3 gelbe Zwiebeln

  • 3 Knoblauchzehen

  • 100 g Schweineschmalz

  • 1 EL Tomatenmark

  • 1 TL Paprikapulver

  • 150 g trockener Weißwein
    oder alternativ: 3 EL Essig + etwas Wasser

  • 500 g Mutti Tomaten (Passata)

  • 1 EL Zucker

  • 0,5 TL Kümmel, gemahlen

  • Salz & Pfeffer

  • Optional zum Finish: ein Stück Butter oder Butterflankerl

Dazu passt

  • Semmelknödel

  • Putenbraten

  • Schweinsbraten (wenn’s Fleisch sein soll!)


Zubereitung

  1. Zwiebeln in feine Streifen schneiden. Kraut halbieren, Strunk raus und in dünne Streifen schneiden.

  2. Schweineschmalz im großen Topf erhitzen. Zwiebeln rein und glasig dünsten. Knoblauch reinpressen, 1 Minute mitdünsten.

  3. Tomatenmark einrühren – da darf’s schon duften wie im Wirtshaus!

  4. Paprikapulver dazu, kurz durchrühren und mit Weißwein ablöschen.
    Hinweis vom Opa: Wenn kein Wein im Haus ist – Essig und Wasser tun’s auch. Wichtig ist der Schmah!

  5. Tomaten, Zucker, Kümmel, Salz & Pfeffer einrühren. Kraut dazu, gut vermischen, Deckel drauf.

  6. Bei mittlerer Hitze 35–45 Minuten schmoren, zwischendurch umrühren.
    Willst du’s ganz weich? Lass es 60 Minuten – dann ist’s wie ein Kärntner Polster: flaumig!

  7. Abschmecken mit Salz, Pfeffer, Essig und – wenn du magst – einem Butterflankerl.


Opa’s Pro-Tipp

Am nächsten Tag schmeckt’s noch besser. Das ist kein Mythos, das ist Physik. Und Liebe. Über Nacht ziehen die Tomaten ins Kraut wie gute Geschichten ins Gedächtnis.


Serviervorschlag

Im tiefen Teller, Natursaftl daneben, Semmelknödel in den Dunst legen und das Kraut drüberlöffeln. Wenn du die Augen schließt, hörst du fast schon die Beisl-Tür knarzen.


Frage an die Community

Wie magst du dein Paradeiskraut lieber – ganz weich geschmort oder mit Biss und Charakter? Schreib’s mir in die Kommentare!


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