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„Kärntner Klassiker und Genussgeschichten – traditionelle Rezepte, moderne Schmankerl und Küchentricks von Peter Opa“
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Pasta Schutta wie früher – Kantinenklassiker aus den 70ern mit Ragù & Parmesan
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| Pasta Schutta |
🍝 Kantinenklassiker: Pasta Schutta – der Renner aus den Siebzigern
Montag ist Kantinentag – und heute hole ich einen echten Publikumsmagneten aus meiner Zeit hinterm Ausgabetresen zurück.
Ein Gericht, bei dem wir schon vormittags wussten: Heute wird’s voll. Sehr voll.
In den 70ern, als der Sommerurlaub für die meisten Österreicher Lignano, Caorle oder Bibione hieß – liebevoll auch Hausmeisterstrand der Nation genannt 😉 – kam dieses Gericht so richtig bei uns an.
Alle sagten nur: „Pasta Schutta!“
Heute, mit mehr kulinarischer Bildung und ein bissl mehr Italien-Know-how, nennt man’s bei uns gern Pasta asciutta oder Spaghetti Bolognese.
Aber Achtung: In Italien selbst heißt das Gericht ganz korrekt Pasta mit Ragù. Punkt.
Und Parmesan? Ja bitte – oben drauf, frisch gerieben, so wie’s sich gehört.
Kurzer Exkurs aus der Praxis 🍽️
Al dente ist in Italien heilig
In Österreich mögen viele die Nudeln lieber weich
Ich sag ehrlich: Ich brauch sie nicht knackig wie Drahtseile
(Erlebt in Rom… und sogar auf einem italienischen Costa-Kreuzfahrtschiff 😄)
So, genug geredet – ab in die Küche.
Hier kommt die einfache, ehrliche Kantinen-Version, wie ich sie noch im Kopf (und in der Nase) habe.
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| Pasta Schutta |
🧑🍳 Pasta Schutta mit Parmesan – wie aus der Kantine
Zutaten (4 Portionen)
500 g Spaghetti oder andere Pasta
Salz für das Nudelwasser
Für das Ragù:
500 g gemischtes Faschiertes (Rind/Schwein)
2 Zwiebeln, fein gehackt
2 Knoblauchzehen
2 EL Öl oder Schweineschmalz (Kantinen-Style 😉)
2 EL Tomatenmark
400 g gehackte Tomaten
150 ml Wasser oder milde Rindsuppe
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker
Optional: etwas Oregano oder Majoran (sparsam!)
Zum Servieren:
Frisch geriebener Parmesan
Zubereitung
Zwiebeln im Fett glasig dünsten, Knoblauch kurz mitlaufen lassen.
Faschiertes dazugeben und krümelig, kräftig anrösten – Farbe bringt Geschmack!
Tomatenmark einrühren, kurz anziehen lassen.
Mit Tomaten und Wasser/Suppe aufgießen.
Sanft 30–40 Minuten köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.
Pasta in reichlich Salzwasser kochen – nicht zu hart, nicht zu weich.
Nudeln abseihen, Ragù drauf, Parmesan nicht vergessen.
🍽️ Kantinen-Geheimnis zum Schluss
Das war nie ein feines Sonntagsgericht –
aber ehrlich, sättigend und geliebt.
Und genau deshalb ein echter Kantinenklassiker.
👉 Sag mir:
Hast du früher auch „Pasta Schutta“ gesagt – oder war’s bei euch immer schon Spaghetti Bolognese?
Ich bin gespannt auf deine Erinnerungen 👨🍳🍝
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