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Regen in Valalta, Sonne auf dem Teller: Putenflügel mit Rotkraut & Erdäpfelknödel

Putenflügel mit Rotkraut und Petersilerdäpfel Saftige Putenflügel aus dem Airfryer, dazu Rotkraut aus dem Glas & Erdäpfelknödel – einfaches Campinggericht mit großem Geschmack. --- Heute in Valalta: Regen aus Kübeln. Also nix mit Strand, sondern ein Tag zum Lesen, Schreiben, Schlafen – und natürlich zum gut Essen. 😊 Beim Einkauf gab es eine kleine Odyssee: Kaufland in Rovinj mit halbleeren Regalen – enttäuschend. Freunde aus der Heimat sind heute angekommen und haben uns frische Putenflügel mitgebracht (Wech Qualität). Gemüse ist auch fein, aber am Campingplatz einen ganzen Rotkrautkopf zuzubereiten ist ein bisserl unpraktisch. Also griff ich ausnahmsweise zum Glas Rotkraut aus deutscher Produktion. Und weil die mehligen Kartoffeln auch rar waren, habe ich Oktoberfest-Erdäpfelknödel aus dem Regal mitgenommen. Jetzt wird getestet, ob das Zusammenspiel von selbstgemachter Putenflügel aus dem Airfryer, Rotkraut aus dem Glas und fertigen Knödeln trotzdem zu einem gelungenen Urlaubsger...

Pasta Schutta wie früher – Kantinenklassiker aus den 70ern mit Ragù & Parmesan

 


Pasta Schutta



🍝 Kantinenklassiker: Pasta Schutta – der Renner aus den Siebzigern

Montag ist Kantinentag – und heute hole ich einen echten Publikumsmagneten aus meiner Zeit hinterm Ausgabetresen zurück.
Ein Gericht, bei dem wir schon vormittags wussten: Heute wird’s voll. Sehr voll.

In den 70ern, als der Sommerurlaub für die meisten Österreicher Lignano, Caorle oder Bibione hieß – liebevoll auch Hausmeisterstrand der Nation genannt 😉 – kam dieses Gericht so richtig bei uns an.
Alle sagten nur: „Pasta Schutta!“

Heute, mit mehr kulinarischer Bildung und ein bissl mehr Italien-Know-how, nennt man’s bei uns gern Pasta asciutta oder Spaghetti Bolognese.
Aber Achtung: In Italien selbst heißt das Gericht ganz korrekt Pasta mit Ragù. Punkt.
Und Parmesan? Ja bitte – oben drauf, frisch gerieben, so wie’s sich gehört.

Kurzer Exkurs aus der Praxis 🍽️

  • Al dente ist in Italien heilig

  • In Österreich mögen viele die Nudeln lieber weich

  • Ich sag ehrlich: Ich brauch sie nicht knackig wie Drahtseile
    (Erlebt in Rom… und sogar auf einem italienischen Costa-Kreuzfahrtschiff 😄)

So, genug geredet – ab in die Küche.
Hier kommt die einfache, ehrliche Kantinen-Version, wie ich sie noch im Kopf (und in der Nase) habe.



Pasta Schutta


🧑‍🍳 Pasta Schutta mit Parmesan – wie aus der Kantine

Zutaten (4 Portionen)

  • 500 g Spaghetti oder andere Pasta

  • Salz für das Nudelwasser

Für das Ragù:

  • 500 g gemischtes Faschiertes (Rind/Schwein)

  • 2 Zwiebeln, fein gehackt

  • 2 Knoblauchzehen

  • 2 EL Öl oder Schweineschmalz (Kantinen-Style 😉)

  • 2 EL Tomatenmark

  • 400 g gehackte Tomaten

  • 150 ml Wasser oder milde Rindsuppe

  • Salz, Pfeffer

  • 1 Prise Zucker

  • Optional: etwas Oregano oder Majoran (sparsam!)

Zum Servieren:

  • Frisch geriebener Parmesan


Zubereitung

  1. Zwiebeln im Fett glasig dünsten, Knoblauch kurz mitlaufen lassen.

  2. Faschiertes dazugeben und krümelig, kräftig anrösten – Farbe bringt Geschmack!

  3. Tomatenmark einrühren, kurz anziehen lassen.

  4. Mit Tomaten und Wasser/Suppe aufgießen.

  5. Sanft 30–40 Minuten köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken.

  6. Pasta in reichlich Salzwasser kochen – nicht zu hart, nicht zu weich.

  7. Nudeln abseihen, Ragù drauf, Parmesan nicht vergessen.


🍽️ Kantinen-Geheimnis zum Schluss

Das war nie ein feines Sonntagsgericht –
aber ehrlich, sättigend und geliebt.
Und genau deshalb ein echter Kantinenklassiker.

👉 Sag mir:
Hast du früher auch „Pasta Schutta“ gesagt – oder war’s bei euch immer schon Spaghetti Bolognese?
Ich bin gespannt auf deine Erinnerungen 👨‍🍳🍝

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