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Regen in Valalta, Sonne auf dem Teller: Putenflügel mit Rotkraut & Erdäpfelknödel

Putenflügel mit Rotkraut und Petersilerdäpfel Saftige Putenflügel aus dem Airfryer, dazu Rotkraut aus dem Glas & Erdäpfelknödel – einfaches Campinggericht mit großem Geschmack. --- Heute in Valalta: Regen aus Kübeln. Also nix mit Strand, sondern ein Tag zum Lesen, Schreiben, Schlafen – und natürlich zum gut Essen. 😊 Beim Einkauf gab es eine kleine Odyssee: Kaufland in Rovinj mit halbleeren Regalen – enttäuschend. Freunde aus der Heimat sind heute angekommen und haben uns frische Putenflügel mitgebracht (Wech Qualität). Gemüse ist auch fein, aber am Campingplatz einen ganzen Rotkrautkopf zuzubereiten ist ein bisserl unpraktisch. Also griff ich ausnahmsweise zum Glas Rotkraut aus deutscher Produktion. Und weil die mehligen Kartoffeln auch rar waren, habe ich Oktoberfest-Erdäpfelknödel aus dem Regal mitgenommen. Jetzt wird getestet, ob das Zusammenspiel von selbstgemachter Putenflügel aus dem Airfryer, Rotkraut aus dem Glas und fertigen Knödeln trotzdem zu einem gelungenen Urlaubsger...

Rindssaftschnitzel – der gleiche Schmäh, nur besser getarnt



Rindssaftschnitzel mit Nudeln



Rindssaftschnitzel – der gleiche Schmäh, nur besser getarnt

Meine Frau Sibylle hat letztens gesagt: „Peter, du kochst immer das Gleiche – und gesund ist das auch nicht!“
Da hab ich mir gedacht: Vielleicht hat sie sogar recht. Vielleicht auch nicht.
Aber wenn die Kalorien-Polizei daheim schon jedes Gramm Butter verhaftet, muss man halt cleverer werden. 😄

Und jetzt kommt die echte Herausforderung: Sonntagmittag, 5 hungrige Mäuler.
Die Enkel mögen Gemüse nur, wenn es sich unsichtbar macht. Fettes Fleisch? Keine Chance. Wienerschnitzel mit Pommes? Volltreffer – aber laut Sibylle „strafbar wegen Kalorienüberschreitung“.

Also mach ich’s wie immer: Ich geh zum Fleischer meines Vertrauens und lass das Angebot entscheiden.
Und siehe da – 1,20 kg wunderschöne Rindschnitzel! Perfekt für uns 5.
Gesund? Naja… sagen wir mal: weniger ungesund.
Denn was trocken wäre, baden wir einfach in einer unwiderstehlichen Sauce – und plötzlich zählt keiner mehr die Kalorien, weil alle mit Tunken beschäftigt sind.


SAFTSCHNITZEL vom Rind (für 4–5 Personen)

Zartes Fleisch, feiner Saft – schneller als ein Saftbraten, g’schmackiger als ein Kühlschrankessen

Zutaten

  • 4–5 Rindschnitzel à 200 g (Flacher Zapfen oder Schwarzes Scherzel)

  • Salz

  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

  • 3 EL Dijon-Senf

  • Weizenmehl zum Wenden

  • 4 EL Sonnenblumen- oder Maiskeimöl zum Anbraten

  • 2 Zwiebeln in feine Streifen geschnitten

  • 375 ml Rindsuppe

  • Frischhaltefolie (zum Klopfen, nicht zum Einwickeln der Schwiegermutter)


Zubereitung

  1. 30 Minuten vor dem Kochen: Fleisch raus aus dem Kühlschrank – atmen lassen wie ein guter Wein.

  2. Zwischen 2 Lagen Frischhaltefolie klopfen, bis es brav ist, dann kräftig salzen & pfeffern.

  3. Eine Seite mit Dijon-Senf bestreichen, dann im Mehl wenden (mehlieren).

  4. Öl im flachen Topf erhitzen, Schnitzel senfseitig nach unten rein und ordentlich anbraten – dann zweite Seite.

  5. Schnitzel raus auf den Teller, Zwiebel im Bratrückstand 5–7 Minuten rösten, mit Suppe ablöschen.

  6. Sauce auf die Hälfte reduzieren, mit Salz & Pfeffer finalisieren.

  7. Schnitzel in die Sauce legen und 5 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen – nicht kochen, nur entspannen lassen.

  8. Falls das Fleisch (alte Kuh)  noch zäh ist solange dünsten bis es weich ist

  9. Auf vorgewärmte Teller und servieren. Am besten mit Spiralnudeln und Backwerk zum Tunken.


Chinakohlsalat – der Friedensvertrag

Damit Sibylle nicht gleich die Scheidung einreicht, gibt’s dazu noch einen leichten Chinakohlsalat:

  • Chinakohl fein schneiden

  • Mit Zitrone, Honigsenf, wenig Öl, Salz & Pfeffer anmachen

  • 10 Minuten ziehen lassen – und fertig ist die Beilage, die keiner als „gesund“ erkennt, aber trotzdem isst.


Fazit aus der Küche

Gesund kochen und alle glücklich machen ist wie ein Sudoku ohne Zahlen.
Aber: Mit diesem Saftschnitzel hast du ein Gericht, das:

  • wenig Fett braucht

  • durch Reduktion Aroma statt Kalorien hat

  • so viel Saft liefert, dass keiner merkt, dass es „eh fast gesund“ war


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Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚

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