Direkt zum Hauptbereich

Video Specials

Rumänien Tourismus: Papanași – Transylvanien Klassiker | Weltreise am Teller

  Heute Rumänien  Ende April bis Mitte Mai geht’s für uns nach Rumänien – Transylvanien und den Banat erkunden. Die Route hat unser guter alter „Computer Franze“ geplant. Drei Mal war er schon dort und schwärmt bis heute wie ein verliebter Teenager von Land, Leuten und Essen. Also, was bleibt mir anderes übrig, als dir die süßeste Seite Rumäniens vorzustellen: Papanași! Papanasi Rezept: Papanași (frittierte Topfenkrapferl) Zutaten für 6 Portionen: 500 g Topfen (Quark, mind. 20% Fett) 2 Eier 200 g Mehl 80 g Zucker 1 Pck. Vanillezucker 1 Zitrone (Abrieb + 1 EL Saft) 1 TL Backpulver 1 Prise Salz Öl zum Frittieren Zum Servieren: 250 g Sauerrahm oder Schmand 6 EL Preiselbeer- oder Schwarzbeermarmelade Zubereitung: Topfen, Eier, Zucker, Vanillezucker, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Salz glatt rühren. Mehl mit Backpulver und Backpulver mischen, einarbeiten – nicht zu viel kneten. Teig 20 Minuten kalt rasten lassen. 6 Kugeln und 6 Ringe formen, Kugeln oben drauf. Öl auf 170°C erhitzen,...

Sarmale aus dem Banat

 

Sarmale mit Wirsingkohlblätter



Sarmale aus dem Banat – leichtes Rezept mit Kohlblättern statt Sauerkraut

Sarmale habe ich von meinem Schwiegervater gelernt – er stammt aus dem Banat und hat sie immer ganz klassisch gekocht: Sauerkrautblätter, deftig, herzhaft, so wie es „original“ gehört.

Heute koche ich sie leichter, weil ich auf meine Ernährung achten muss (Ozempic lässt mich bei zu fettigem Essen leider schnell „die Rechnung zahlen“ – sprich: mir wird übel).
Darum gibt’s meine bekömmliche Version:

Wirsing Kohlblätter statt Sauerkraut
Olivenöl statt Schweineschmalz
weniger üppig – aber immer noch voller Seele


Warum diese Sarmale leichter sind

  • Wirsing Kohlblätter sind milder als Sauerkraut

  • Olivenöl ist leichter als Schmalz

  • Weniger Fett = besser verträglich (gerade mit neuer Medikation)


Rezept: Leichte Sarmale mit Kohlblättern (Banater Art)

⏱️ Zeit & Portionen

  • Zubereitung: ca. 35 Minuten

  • Schmoren: 70–90 Minuten

  • Portionen: 4 (oder 6, wenn du Beilagen dazu machst)


Zutaten

Für die Rouladen

  • 1 großer Wirsingkohl (Kohlkopf)

  • 400 g Faschiertes (mager: Rind oder gemischt)

  • 1 Zwiebel, fein gehackt

  • 2 Knoblauchzehen

  • 2 EL Olivenöl

  • 100 g Rundkornreis (roh)

  • 2 EL Tomatenmark

  • 400 ml passierte Tomaten

  • 1 TL Paprikapulver edelsüß

  • Salz & Pfeffer

  • optional: etwas Dill oder Thymian

Zum Schmoren

  • Kohlreste in Streifen (vom Kopf)

  • 300 ml Gemüsebrühe oder leichter Rindsfond

  • 1 Lorbeerblatt


Zubereitung (Schritt für Schritt)

1) Wirsingkohlblätter vorbereiten

Strunk keilförmig ausschneiden. Den ganzen Kohlkopf in kochendem Salzwasser blanchieren, bis sich die Blätter gut lösen lassen.
Abkühlen lassen.

Tipp: Dicke Blatt-Rippen flach wegschneiden – dann wickelt’s sich schöner.


2) Fülle machen

Zwiebel in Olivenöl glasig dünsten. Knoblauch kurz mitdünsten (nicht bräunen!).
Dann in einer Schüssel vermengen:

  • Faschiertes

  • Reis

  • Tomatenmark

  • Gewürze

  • ein Teil der passierten Tomaten (2–3 EL reichen)

Kräftig abschmecken. Die Fülle darf roh gut schmecken – dann passt’s später auch.


3) Sarmale wickeln

Pro Kohlblatt 1–2 EL Fülle in die Mitte geben, Seiten einschlagen und straff einrollen.
So entstehen kleine, schöne „Packerln“.


4) Schmoren

Topfboden mit Kohlstreifen auslegen. Sarmale dicht einschichten.
Mit Brühe und restlichen passierten Tomaten aufgießen (sie sollen zur Hälfte bis 2/3 im Sud stehen). Lorbeerblatt dazu.

Zugedeckt 70–90 Minuten ganz sanft köcheln lassen.


5) Ruhen lassen (Küchengeheimnis!)

Sarmale schmecken am nächsten Tag oft noch besser.
Wenn du Zeit hast: einmal auskühlen, dann wieder warm machen. Das ist Banat-Schule. 😉


Serviervorschläge (leicht & passend)

  • Polenta (klassisch rumänisch, aber gut bekömmlich)

  • 1–2 Löffel Naturjoghurt statt Sauerrahm

  • oder einfach pur, mit etwas Sud drüber


Häufige Fragen

Kann ich auch Sauerkrautblätter nehmen?

Ja – das ist die klassische Banater/rumänische Version. Diese hier ist bewusst milder und leichter.

Welches Fleisch ist am besten?

Wenn du’s leichter willst: mageres Rind oder mager gemischt.
Wer’s traditionell will: mehr Schwein, Speck, Rauchfleisch – aber das ist dann die „volle Kapelle“.


👉 Werbung in eigener Sache

Hat dir dieses Rezept geschmeckt? Dann bleib mir in der Küche treu 👨‍🍳💚

📖 Hier meinen Blog abonnieren
📚 Kärntner Kochbuch 2.0 entdecken
Noch mehr edle Schmankerln, Tipps aus der Profiküche & regionale Klassiker – laufend frisch serviert.


Abschlussfrage für Facebook & Co.

Wie kochst du deine Sarmale: streng traditionell mit Sauerkraut – oder lieber milder mit Wirsingkohlblättern?



Kommentare