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Gabelbissen

  Gabelbissen Gabelbissen – der 70er Pausensnack im Retro-Revival Gabelbissen … allein das Wort knistert wie eine alte Vinyl-Single. Wer von uns „älteren Semestern“ erinnert sich nicht an den kultigen Snack im Plastikbecher? Praktisch, durchsichtig, wackelig – und für jede Geschmacksrichtung zu haben. Damals in den 70ern war der Gabelbissen der Starbucks-Pumpkin-Spice-Latte-Moment der Kantinenwelt: voll im Trend . Heute, wenn ich unterwegs eine Jause brauch, greif ich zur Leberkäsesemmel. Ganz pur – ohne Senf, ohne Ketchup . Nicht, weil ich’s nicht mag, sondern weil ich mich mit Senf auf Leberkäs’ grundsätzlich anschmier wie ein moderner Action-Painter. Das Zeug findet immer den Weg aufs Hemd. Und dann steh ich da wie ein abstraktes Kunstwerk. Deshalb: trocken, sauber, stressfrei essen. Aber zurück zum Gabelbissen: Unten im Becher lauerte immer die Gemüsemayonnaise . Darauf thronte dann die Auswahl: Ei, Schinken, Wurst, Gurke, Braten, Fisch … alles, was die Küche so hergab – wie ei...

Selchfleischknödel mit Sauerkraut

 

Heute: Selchfleischknödel mit Sauerkraut



Selchfleischknödel mit Sauerkraut – Opa wärmt uns den Winter ein



❄ Winter in Kärnten – und im Kühlschrank liegt’s Glück

Was liegt also noch im Kühlschrank? Geselchtes, fix und fertig gekocht – ein Geschenk der Restlküche. Und weil’s draußen im Kärntner Land gerade „saukalt“ (-12°C) , gibt’s heute: Selchfleischknödel mit Sauerkraut. Nicht nur, weil’s zur Jahreszeit passt, sondern auch, weil das Kraut den Vitamin-C-Spiegel wieder in die richtige Umlaufbahn schießt. Gesundheit kann ja auch schmecken – gell, Sibylle? 😉



Selchfleischknödel mit Sauerkraut


Rezept & Zutaten (für 4 Portionen)

Für die Selchfleisch-Fülle:

  • 250 g gekochtes Selchfleisch (übrig, kalt)

  • 1 kleine Zwiebel, fein gehackt

  • 1 Knoblauchzehe, gepresst

  • 1 EL Butterschmalz oder Öl (zum Anrösten)

  • 1 Ei

  • 1 EL Semmelbrösel (oder 1 gehäufter TL, nach Bedarf)

  • Salz & Pfeffer (vorsichtig salzen – das Geselchte hat schon Schmackes!)

Für den Kartoffelteig:

  • 600 g mehlige Kartoffeln, gekocht & noch heiß durch die Presse gedrückt

  • 180 g griffiges Mehl (plus etwas zum Arbeiten)

  • 1 Ei

  • 1 Prise Salz

  • 1 EL weiche Butter (optional)

Für das Sauerkraut:

  • 500 g Sauerkraut

  • 1 kleine Zwiebel, fein geschnitten

  • 1 EL Öl oder Butterschmalz

  • 1 Lorbeerblatt

  • 3–4 Wacholderbeeren (optional)

  • 200 ml Gemüse- oder Fleischbrühe

  • 1 Prise Zucker

  • Salz & Pfeffer


Zubereitung

1. Selchfleisch-Masse vorbereiten

Zwiebel und Knoblauch in Butterschmalz goldig anrösten, bis die Küche duftet wie eine Almhütte im Glück. Selchfleisch im Thermomix oder Fleischwolf fein zerkleinern, mit dem Röstzwiebel-Knoblauch-Fett mischen.
1 Ei dazu für die Bindung und Semmelbrösel, bis die Masse formbar ist. Mit Pfeffer und bei Bedarf minimal Salz würzen.
30 Minuten kaltstellen (Balkon geht bei dem Wetter auch – gratis Tiefkühlfach Kärnten Edition!).

2. Bällchen formen

Aus der Selchfleisch-Masse kleine Bällchen (ca. 20–25 g) formen und nochmal kühl stellen.

3. Kartoffelteig machen

Heiße Kartoffeln pressen, mit Mehl, Ei, Salz und optional Butter rasch zu einem glatten Teig kneten. Nicht zu lange arbeiten – sonst wird’s zäh und der Knödel beleidigt dich!

4. Knödel füllen & formen

Kartoffelteig in 8 Portionen teilen, flach drücken, je ein Selchfleisch-Bällchen einpacken und zu runden Knödeln rollen. Hände leicht bemehlen, dann klappt’s ohne Fluchen.

5. Knödel kochen

In leicht gesalzenem Wasser 15 Minuten sanft sieden lassen. Nicht wild wallen – Knödel sind keine Thermen-Wellenbecken!

6. Sauerkraut zubereiten

Kraut kurz abwaschen (Opa-Tipp: bekömmlicher und familienfreundlich für’s stille Örtchen).
Zwiebel in Fett anrösten, Kraut zugeben, Lorbeer, Wacholder, Zucker und Brühe dazu. 40 Minuten weich schmoren, würzen – fertig.


7. Servieren

Sauerkraut auf den Teller, Knödel draufsetzen, Pfeffer drüber – und ab geht die Winterwärme in die Zehen.


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💬 Opa-Frage an die Community

Früher hat man das Geselchte noch händisch faschiert. Heute macht’s der Thermomix, während der Schnee fällt.
Wie verwertet ihr euer Geselchtes im Winter? Schreibt’s mir in die Kommentare – Opa ist neugierig!


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